• Das Beste aus der Mannschaft herausholen – mit Motivation und Taktik

    Eine Sportmannschaft ist nur dann erfolgreich, wenn jedes Mitglied zwei Voraussetzungen erfüllt. Zum einen ist eine hohe Motivation erforderlich, zum anderen muss jedes Mitglied genau die Position haben, die ihm voll entspricht.Der Trainer hat die Aufgabe für beides zu sorgen: Motivation und die ideale taktische Aufstellung.

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    Diese beiden Aspekte werden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis vermittelt. Training besteht zu einem gar nicht so geringen Teil aus theoretischem Unterricht und Gesprächen. Hier werden die Voraussetzungen für den Erfolg in der Praxis bzw. im Mannschaftsspiel geschaffen.
    In diesem Zusammenhang greifen zahlreiche Trainer auf visuelle Hilfsmittel zurück. Der Klassiker dabei ist das Whiteboard: Diese praktische, beschreibbare Tafel lässt sich für Strategiebesprechungen und Aufstellungspläne ebenso verwenden wie für das gemeinsame Entwickeln eines Konzeptes.
    Ein Whiteboard kann überall einfach befestigt werden und benötigt sehr wenig Platz.
    Optimal für Mannschaftsbesprechungen ist es, dass das Whiteboard sich mit den dafür vorgesehenen Stiften beschreiben lässt und die Schrift jederzeit abgewischt werden kann. So können zum Beispiel verschiedene Mannschaftsaufstellungen durchgespielt werden. Alle Teammitglieder erkennen auf einen Blick, ob die jeweilige Aufstellung gut ist oder Schwächen hat. Ist jede Position auf dem Spielfeld mit genau jenem Mitglied besetzt, das die besten Fähigkeiten dafür besitzt?
    Alle Beteiligten können die Planung auf dem Whiteboard mitverfolgen, Vorschläge äußern oder selbst eine schriftliche Ergänzung vornehmen.
    Mit dem Whiteboard verlaufen die Besprechungen äußerst demokratisch, denn jeder kann sich unmittelbar beteiligen. Dies erhöht zugleich spürbar die Motivation der Mannschaft: Alle fühlen sich ernst genommen.
    Auch das Entwickeln einer Taktik lässt sich mit dem Whiteboard übersichtlich gestalten. Zunächst skizziert der Trainer die gegnerische Mannschaft sowie die Eigenschaften der einzelnen Mitglieder. Dies dient als Basis für die eigene Taktik.
    Durch eine bildliche, anschauliche Gegenüberstellung auf dem Whiteboard erkennt jeder Spieler auf einen Blick die Gesamtsituation und kann sich optimal darauf einstellen.
    Ist die Theorie festgelegt, erfolgt die Umsetzung in die Praxis – auf dem Spielfeld. Alle Erkenntnisse werden nun ausprobiert und auf ihre Tauglichkeit überprüft. Und selbst auf dem Spielfeld kann ein freistehendes Whiteboard noch zur Planung dienen. Aus diesem Grund wird es von immer mehr Trainern zur Einstellung ihrer Mannschaft genutzt.

     


  • Beliebter Amateursport: Golf

    Golf gehört ab den Sommerspielen 2016 wieder zum olympischen Sportprogramm. In Rio de Janeiro werden eine Woche lang mehrere Dutzend Golferinnen und Golfer um Medaillen und Platzierungen spielen. Es ist zu erwarten, dass viele von ihnen zu den Golfprofis zählen. Die Amateure werden voraussichtlich in der Minderheit sein.

     

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    Sportamateure verdienen ihren Lebensunterhalt anderweitig, also nicht mit ihrem Sport. Im Profisport wird in Halb- und in Vollprofis unterschieden. Sie erzielen Einkünfte aus ihrer Sportart und bestreiten daraus ihren Lebensunterhalt. Der Golfsport wird weltweit ganz überwiegend von Amateuren ausgeübt. Golf ist ihr Hobby für Freizeit, Urlaub und Ferien. In Deutschland und auch in anderen Ländern wird in den organisierten und in den nicht organisierten Golfsport unterschieden. Organisiert bedeutet in diesem Sinne die Mitgliedschaft in einem Verein, der über seinen Landesfachverband dem Deutschen Golf Verband e.V. angehört. Der ist seinerseits als Spitzenfachverband Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund. Wie in anderen Sportarten auch, so gibt es im organisierten Golfsport offizielle Turniere, Ranglistenwertungen und Meisterschaften. Sie reichen von der Stadt- oder Kreismeisterschaft hinauf bis zur Deutschen Meisterschaft.

    Parallel dazu gibt es zigtausend Golfer, die ihren Sport außerhalb des Vereinsgeschehens ausüben. Gelegenheit dazu erhalten sie in den so genannten kommerziellen Golfclubs, in Golfanlagen sowie auf öffentlichen Golfplätzen. Die Mitgliedschaft eines Golfclubs im Deutschen Golf Verband ist unter auch davon abhängig, ob der Golfclub gemeinnützig ist. Auf Golfplätzen kann der Golfer gegen Zahlung eines Green Fee, der Platzgebühr stundenweise golfen. Das ist am eigenen Wohnort ebenso möglich wie am Urlaubsort, oder auch während einer Geschäftsreise. Golfhotels bieten je nach Hotelstruktur einen eigenen Golfplatz an, oder sie kooperieren mit einer nahegelegenen Golfanlage. Der Golfliebhaber findet in der heutigen Zeit überall eine passende Gelegenheit für sein Hobby.

    Zum Amateursport Golfen gehört die eigene Golfausrüstung ebenso wie eine passende Golfkleidung. Sie ist nicht nur modisch und schick, sondern auch zweckmäßig bis hin zu notwendig. Jeder Golfplatz ist eine individuelle Sportstätte. Sie hat je nach Lage und Größe ihre Besonderheiten und Eigenarten. Für den Golfer ist es immer wieder eine neue Herausforderung, den nächsten Golfplatz kennenzulernen und dort sein Handicap zu verbessern.

    Heutzutage ist Golfen ein Amateur- und Freizeitsport für Jedermann. Die Zeiten sind längst passé, in denen das Golfen als ein teurer Nobelsport gegolten hat.


  • Die Vize-Bayern und der Frauenfußball

    Dortmund Fans freuen sich dieser Tage über ihre Titel. Hamburger und Augsburger über den Nichtabstieg. Auch Anhänger von Greuther Fürth, Düsseldorf und Frankfurt haben bei Erwähnung ihres Clubs ein Lächeln auf den Lippen. Gehört man jedoch zur Gruppe der eingefleischten Bayern Fans hat man es schwer. Wenn man so ein riesiges Selbstverständniss hat wie der FCB, das “mia san mia” sogar im Kragen trägt, machen einem Niederlagen natürlich besonders zu schaffen.

    Insbesondere dann, wenn man dadurch alle drei Titel verspielt. Mit zweiten Plätzen kommt man am Stammtisch einfach nicht so weit wie mit Pokalen. Eine Saison des FCB ohne Titel ruft Schadenfreude und Häme hervor – leidtragender sind die Fans.
    Ich muss zugeben: ein bisschen Schadenfreude kann ich mir selber nicht verkneifen. Als einer meiner bayernfanatischen Kumpels vor kurzem wieder mal stolz über seinen Verein referierte, konnte ich mir nicht verkneifen, ihm zum x-ten Mal die Titel seiner Mannschaft in dieser Saison aufzuzählen (kein langer Vortrag meinerseits). Das hat sich in der Vergangenheit als probates Mittel gegen allzu lange Lobeshymnen auf die Münchner erwiesen. Ihrem gequältem Freund zur Hilfe eilend daraufhin seine Freundin: “Aber die Münchener Frauen haben doch den DFB-Pokal gewonnen!”, was einiges Augenrollen hervorrief. O-Ton: “Das ist doch kein richtiger Fußball”.

    Entstanden ist daraus eine halbstündige Diskussion, ob Frauenfußball denn unter oder über B-Junioren-Level anzusiedeln ist. Mr. Bayern und ich waren uns einig: dem Frauenfußball fehlt es an Technik, Taktik und Härte. Seine Freundin demonstrierte uns dann anschaulich, dass auch Frauen ordentlich zutreten können. Die blauen Flecken an meinen Schienbeinen trage ich nun schon fast eine Woche mit mir herum.

    Gerade bin ich über eine pefekt passende Pressemitteilung gestolpert. Habt ihr schonmal von Elizabeth Lambert gehört? Nicht schlimm, ich auch nicht. Aber wenn ihr euch schon immer gefragt habt, wie ein Maik Franz oder Mark van Bommel in Frauengestalt, also ein weiblicher “aggressiv leader”, aussieht, lest euch den originalen Artikel einmal durch.


  • Pferdesport im Frühling

    Kaum strahlt die erste Frühlingssonne erwachen auch die Glücksmomente. Die Freude rausgehen zu können nimmt immer mehr zu. Und so überlegt sich mancher, was er in seiner Freizeit machen könnte. Sport zu treiben ist mitunter eine der ersten Entscheidungen. Jedoch nicht jeder möchte allein im Park joggen gehen oder ist besonders teamorientiert, um im Fußballverein oder in einer Volleyballmannschaft mitzuwirken. So kann sich eine Sportart, wo zwei schon ein Team sind, empfehlen lassen.

    Pferd mit lachendem Kind

    Pferdesport ist ein beliebtes Hobby - Quelle: Kathrin39 - Fotolia.com

    Entdecke den Pferdesport für dich

    So manch einer entdeckt im  Frühling seine Freude an einem Tier und so bietet sich regelrecht der Pferdesport als Freizeitbetätigung an. Es muss nicht sofort ein Pferd gekauft werden. Es reicht in einer Reitsporthalle sich anzumelden und anschließend zwischen den vier Pferdesportarten zu wählen: dem Reitsport, dem Fahrsport, dem Voltigieren und der Bodenarbeit. Für die Mehrheit bietet sich der Reitsport an. Aber bald schon bemerkt jeder, dass für das Reiten auch eine entsprechende Ausrüstung notwendig ist. Fürs Erste reicht der Besitz eines Reithelmes als Schutz gegen einen Fall vom Pferd, eine Gerte zum Leiten des Pferdes und Reitstiefel um das Pferd schmerzfrei zu dirigieren.

    Genieße die Natur auf dem Rücken der Pferde

    Reitsport kann regelrecht zu einem Ereignis für die ganze Familie mutieren. Ist die Tierliebe unter den Erwachsenen groß, wird sie auch bald auf die Kleinen übertragen. Und wie wunderbar ist es, wenn man diese Tierliebe auf ein Pferd übertragen kann und mit ihm die ersten Frühlingsstrahlen im Freien Lauf genießen kann. So manch ein Kind wächst regelrecht mit seinem Lieblingspferd auf und besonders die Mädchen, die später ihren jugendlichen Elan auf ihr Liebstes übertragen, wissen die Freundschaft zwischen Mensch und Pferd zu schätzen. Nicht selten erzählen sie ihrem Pferd von ihrem Kummer, im jugendlichen Alter vom Liebeskummer, und nicht umsonst kannte die ältere Generation Pferdebücher, wo Flicka zumindest das bekannteste hiervon war. Ein Pferd kann auch im erwachsenen Alter noch der beste Freund eines Menschen sein. Jeden Tag mit dem Pferd auszureiten kann ein regelrechter Luxus werden aber sich auch zu einer ungeahnten Freude entwickeln. Die Bindung zwischen Mensch und Tier wächst. Auch das Pferd findet bald Gefallen an den Ausritten und wird dies seinem Herrn oder seiner Frau zu danken wissen.

    Video – Wie passe ich meinen Reithelm richtig an?


  • Sport und Wellness nach der Lehre des Ayurveda

    Sport sollte bekanntlich zum Leben dazugehören wie Schlaf und auch Nahrung. Das ist mittlerweile den meisten gesundheitsbewussten Menschen bekannt. Ähnlich sieht es auch die Kunst des Ayurveda. Denn die Lehre unterstützt alles, was den menschlichen Körper gesund, erholt und auch fit hält. Vordergründig sagt die Weisheit jedoch aus, dass man immer darauf achten sollte, das innerliche Gleichgewicht zu bewahren.

    Das bedeutet im Detail, dass man es auch mit dem Sport niemals übertreiben sollte. Zeigt einem der Körper also deutlich, dass er am Ende seiner Kräfte ist, sollte man eine Pause einlegen. Diese Pause lässt sich aber zum Beispiel oft für ein wenig Entspannung nutzen. Denn Sport und Wellness gehören laut dem Ayurveda ebenso zusammen wie Sport und Gesundheit oder Wellness und Gesundheit.

    Das Maß macht es: Sport, Wellness und Gesundheit

    Da der Grad zwischen optimal und zu viel aber sehr schnell überschritten werden kann, gibt es den Lehren des Ayurveda nach einige wertvolle Tipps. Tipps, die unbedingt beachtet werden sollten, wenn man seinem Körper etwas Gutes tun möchte. Der wohl wichtigste Hinweis, den die Kunst des Ayurveda den Menschen mit auf den sportlichen Lebensweg gibt, ist der, stets nur etwa 50 Prozent der körperlich erträglichen Belastung auszunutzen. Denn dem Ayurveda nach ist es vor allem in den Anfangphasen viel empfehlenswerter, die eigenen Grenzen gezielter zu respektieren. Allerdings spricht auch nichts dagegen bis zu 70 Prozent der eigenen Belastungsgrenzen auszuschöpfen, wenn man von besonders sportlicher Natur ist. Jedoch sollte man hier stets abwägen, ob dies wirklich empfehlenswert ist.

    Dem Ayurveda nach ist es hilfreich, in diesen Fällen stets auf die Signale des Körpers zu hören. Eine schwerfällige Atmung und starke Erschöpfungserscheinungen nach dem Sportprogramm zeigen nämlich oft, dass man es übertrieben hat. Den Weisheiten der Lehre nach ist das genaue Maß dann getroffen, wenn man sich nach dem Sport frisch und belebt fühlt. Ähnlich sieht es beim Wellnessprogramm aus. Ein zu hohes Maß an Entspannung und Wellness macht schnell träge und müde. Das ist laut dem Ayurveda grundlegend nicht der Sinn der Sache. Auch hierdurch soll der Körper innerlich in Einklang kommen. Beispielsweise, um emotionale und körperliche Verspannungen und Beklemmungen lösen zu können.

    Nützliche Links für Sie:
    1. Nützliche Ayurveda-Kuren
    2. Ayurveda-Zentren
    3. Gesundheit von Sportlern


  • Was ist im Sommer 2012 In – Bikinis oder Tankinis

    Kaum steht der Winter vor der Tür, zeigen große Modelabels bereits auf den Runways in Brasilien und Co. ihre neuen Bademodenkollektionen für den kommenden Sommer. Ganz klar – man muss sich heute noch nicht entscheiden, was man im nächsten Sommer tragen möchte, doch kann Frau sich schon einmal an den Trends für den Sommer 2012 orientieren und schauen, welcher Schnitt und welches Modell für sie persönlich besonders gut geeignet ist.

    Der Bikini ist natürlich ein absoluter Klassiker und ohne ihn ist ein Badeurlaub unvorstellbar! Die Trends bezogen auf den Bikini gehen im nächsten Jahr in Richtung Bandeau- und Triangelbikini. Sehr beliebt sind insbesondere Modelle mit Cut-Outs, sie sind ein echter Blickfang! Auch gibt es einen neuen Trend für den Sommer 2012, der vor allem Frauen gefallen wird, die etwas mehr auf den Hüften haben – High Waist Badehöschen sind absolut angesagt und zaubern so einige Kilos im Handumdrehen weg, sodass sich jede Frau von ihrer Schokoladenseite zeigen kann. Einziger Nachteil: Zum Bräunen ist die High Waist Hose nicht gut geeignet!

    Wer sich wohler fühlt, wenn die Haut ein bisschen mehr bedeckt ist oder einfach findet, dass längere Modelle besser aussehen, der ist auch mit einem Tankini immer gut beraten. Im nächsten Sommer heißt es jedoch auch beim Tankini weniger ist mehr und somit findet man unheimlich viele Modelle, die rückenfrei ausgearbeitet sind oder unterschiedliche Einschnitte an der Seite aufweisen. Wichtig ist bei dem Tankini natürlich, dass man ihn in der richtigen Größe kauft, hier gilt: lieber eine Größe größer nehmen, der Tankini ist sowieso schon hauteng und wenn er zu klein ist, fühlt man sich schnell unwohl.

    Mein Linktipp für die modebewusste Frau → schöne Bikinis

    Wer von Bikini und Tankini genug hat und auch keinen langweiligen Badeanzug tragen möchte, für den ist der Monokini genau das Richtige. Ausgeschnitten, wie ein Bikini und doch an wichtigen Hautstellen bedeckt, sodass ungeliebte Hautpartien versteckt bleiben können – einfach super gut geeignet und auch zum Bräunen hervorragend. Insbesondere Monokinis mit komplett ausgeschnittenem Rücken sind im kommenden Sommer total In!

    Wer den richtigen Schnitt beziehungsweise den perfekten Bikini oder Tankini gefunden hat, muss sich natürlich noch Gedanken um Farben und Co. machen. Im nächsten Sommer wird es sehr farbenfroh, ein knalliges Pink, ein schönes Orange oder ein tiefes Blau – erlaubt ist, was gefällt. Besonders Streifen, Kreise und sonstige Muster dürfen auf der Bademode im nächsten Jahr nicht fehlen. Absolutes Muss sind außerdem passende Accessoires wie zum Beispiel Armbänder oder schicke Ohrringe im gleichen Style wie Bikini, Tankini oder Monokini.


  • Welche Auswirkungen hat Testosteron auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern?

    Testosteron, das der Körper selbst produziert, wird von einigen Spitzensportlern zum Doping eingesetzt, darüber hinaus wird es durch Sport vermehrt produziert. Sowohl bei einer künstlichen Zugabe als auch beim Sport sollten die Werte kontrolliert werden.

    Künstliche Testosteronzugaben
    Ob ein Testosteronmangel vorliegt, kann man schnell herausfinden, da es für verschiedene Vorgänge im Körper zuständig ist.  Versuche an Rhesusaffen haben gezeigt, dass Weibchen nach einer Testosteronspritze wie Männchen schrien. Bei Menschen führt die Injektion zur Muskelverstärkung. Dabei steigert sich die Leistungsfähigkeit tatsächlich, auch wenn das Testosteron allein noch keinen Starathleten ausmacht. Doch das Muskelwachstum wurde in vielen Studien nachgewiesen. Das ist allerdings nicht für jede Sportart hilfreich, denn beispielsweise ein Marathonläufer hat dann möglicherweise zu schwere Muskeln und damit zu viel Gewicht. Das verschlechtert seine Zeiten und belastet zudem die Gelenke. Außerdem führt Testosteron zu Nebenwirkungen bei Männern und Frauen an den primären und sekundären Sexualorganen, bei wirklicher Überdosis teilweise sehr gravierend (Schrumpfhoden und Klitoriswachstum, Brustbildung beim Mann, Körperbehaarung bei der Frau). Die Auswirkungen von Testosteron auf die Feinmotorik sind nicht abschließend untersucht.

    Testosteronbildung durch Sport

    Das Work-out selbst beeinflusst ebenfalls den Testosteronspiegel, je nach Sportart und Aktivität unterschiedlich. Kanadische Forscher haben in einer Untersuchung des Jahres 2011 festgestellt, dass diese Wirkung größer sein kann als künstliche Testosterongaben, sie rieten daher von diesen ab. Das Forscherteam aus Ottawa unter Leitung von Dr. Mark Tremblay untersuchte 22 gesunde Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren auf die Hormone Testosteron, Cortisol und DHEA, einem Steroid, das zu den metabolischen Zwischenstufen von Testosteron gehört. Alle diese Hormone werden mit zunehmendem Alter vom Körper in geringerem Maße produziert, was Osteoporose, Muskelschwund und Impotenz begünstigt. Bei der Untersuchung ging es nicht um die Leistungsfähigkeit von Sportlern, sondern um die vorbeugende Wirkung von Sport für ein gesundes Älterwerden. Ein Drittel der Testpersonen trainierten überdurchschnittlich viel, ein weiteres Drittel mäßig und das letzte Drittel überhaupt nicht. Die Ärzte untersuchten nach körperlichen Belastungen wie Ausdauerlauf und Hantel-work-out die Hormonwerte, wobei festgestellt wurde, dass diejenige Sportart, die ohnehin betrieben wurde, auch nach ihrer jeweiligen Durchführung den günstigsten Einfluss auf den Hormonspiegel hatte. Die Studien fielen sehr differenziert aus, zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass regelmäßiger Sport zu einem ausgewogenen, gesund machenden Hormonspiegel führt. Das Sexualhormon Testosteron ist dabei an der Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit beteiligt, das heißt, ein trainierter Sportler hat den Leistungszuwachs auch über die Beeinflussung des Testosteronspiegels erreicht. Noch weiterführende Untersuchungen behaupten, dass auch das nicht übertrieben werden solle. Sportler, die sich übermäßig abgeschlagen fühlen, sollten bei regelmäßigem Training daher den Testosteronspiegel kontrollieren lassen. Generell wird Sportlern ein Gesundheitscheck zwei bis drei Mal im Jahr empfohlen.


  • Sport für die ganze Familie

    Sportliche Aktivitäten, die man mit der ganzen Familie ausüben kann, haben eine ganze Reihe von bemerkenswerten Vorzügen. Meine Familienseite ist sehr sportlich im Gegensatz zu der meiner Freundin.  Man tut gemeinsam etwas für die Gesundheit, beugt Übergewicht und Trägheit vor und sorgt gegenseitig für die notwendige Motivation. So lässt sich das Training im gemeinsamen Kreis der Familienmitglieder leichter durchführen und beibehalten. Den Eltern kommt dabei eine gewisse Rolle als Vorbild zu. Sie können den Kindern zeigen, dass es sich lohnt, ein Ziel mit Disziplin und Beharrlichkeit zu verfolgen. Gemeinsam kann man sich an den Steigerungen der Leistungen erfreuen und sich gegenseitig Ratschläge geben.

    Für eine Familie sind nicht alle Sportarten gleich gut geeignet. Motorisch anspruchsvolle und gefährliche Tätigkeiten wie Free Climbing oder Motocross können zwar von sportlichen Erwachsenen betrieben werden, für Kinder jedoch besteht bei solchen Aktivitäten ein ernstes Verletzungsrisiko. Ballspiele sind aufgrund des Alters- und Größenunterschiedes der einzelnen Familienmitglieder auch nicht geeignet. Eine Alternative stellen sanfte Sportarten wie Jogging oder Walking dar. Die Eltern können beschwerte Westen oder leichte Hanteln tragen, um so ihre größere Schrittlänge und den Konditionsvorteil gegenüber den Kindern zu kompensieren. Auch gemeinsame Radtouren fördern die Fitness und bereichern das gemeinschaftliche Familienleben. Bei der Gelegenheit können die Kinder auch noch viel über die Anforderungen des Straßenverkehrs lernen – ein wichtiger pädagogischer Beitrag zur Verkehrserziehung. Die Sportart Schwimmen bietet auch viele Möglichkeiten, um sich als Familie gemeinsam körperlich zu ertüchtigen. Dabei sollte man nicht gegeneinander um die Wette schwimmen, sondern eher versuchen, für jedes Mitglied der Familie eine kontinuierliche Steigerung der eigenen Leistung zu erreichen. Daher sollten in gemächlichem Tempo möglichst lange Strecken absolviert werden.

    Eine weitere Möglichkeit bieten traditionelle Kampfsportarten. Karate oder Tae Kwon Do fördern die Koordination sowie die Gelenkigkeit. Außerdem lassen sich die erlernten Techniken im Familienkreis wiederholen und somit festigen. Dabei sollte allerdings kein falscher Ehrgeiz an den Tag gelegt werden, um Verletzungen zu vermeiden. Somit eignen sich diese Sportarten für ein internes Training mit der Familie erst nach einer gewissen Lernphase, wenn die grundlegenden Bewegungen sicher einstudiert sind. Dann besteht die Möglichkeit, dass man sich mit der Familie gemeinsam auf Gürtelprüfungen, Vorführungen und ähnliche Gelegenheiten intensiv vorbereiten kann. Für so ein Vorhaben ist es ratsam, einen Raum für diese Tätigkeiten zu reservieren und entsprechend einzurichten. Sollte dies aus räumlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich sein, kann man zumindest bei schönem Wetter im Rahmen eines gemeinsamen Ausflugs in Parks oder Stadtwälder ausweichen. In vielen Fällen steht auch ein Garten zur sportlichen Nutzung zur Verfügung.


  • Fußball als Familienvergnügen – ein Gemälde

    Fußball als Familiensport – ein Klassiker und doch ein Trend. Keine andere Sportart hat eine derartige Anziehungskraft auf Jung und Alt gleichermaßen. Keine anderen Großereignisse vereinen die Familie so zuverlässig vor dem Fernseher wie die großen Fußball-Turniere und seit der WM 2006 sind auch die weiblichen Fans von den Fanmeilen nicht mehr wegzudenken. Und nirgends sonst sind ganze Familien derart umfassend in soziale Strukturen eingebunden wie in den Fußballvereinen draußen im Lande.

    Nähert man sich dem Familienphänomen Fußball von der Vereinsseite, so trifft man zunächst auf Kinder, die in den Jugendmannschaften kicken, Trainer, die selbst Väter sind, Väter, die an der Seitenlinie stehen und unter dem ständigen Verdacht der eigenen Selbstverwirklichung mit enormem verbalen Engagement die Nachkommen anfeuern. Man trifft auf Familien, die ihre Sonntage auf den Sportplätzen des Fußballkreises verbringen: Früh spielt der Spross, dann kommt Vati mit der Ersten Mannschaft. Die Spielerfrauen nutzen die Gelegenheit derweil oftmals zu einem gemütlichenPlausch in der Mittagssonne, Spiel hin oder her.

    Für jedes Auswärtsspiel braucht es Eltern, die Gefährt und Fahrtüchtigkeit zur Verfügung stellen und den Nachwuchs über teils viele Kilometer zum auswärtigen Sportplatz karren. Beim Sportfest stellt sich Vati an den Grill, während die Muttis reihum zum Kuchenbacken eingeteilt werden.

    Ja, Fußball als Familienunternehmen kann anstrengend sein und erfordert großen Einsatz. Doch es lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Die Kinder sind von früh auf in ein beständiges Netz eingebunden, lernen Sozialverhalten und Teamfähigkeit. Die Eltern wissen den Nachwuchs in guten Händen und gerade für die Väter ist es oft eine Chance, sich noch einmal in die eigene Jugend zurückzuversetzen, noch einmal die eigenen fußballerischen Aktivitäten der Jugend zu durchleben und an der sportlichen Freude des Kindes teilzuhaben. Auch werden in praktisch allen Fußballvereinen Übungsleiter, Trainer wie auch Betreuer gesucht – eine Chance, die eigene Sportbegeisterung mit viel sozialem Engagement an die nächste Generation weiterzugeben und eine ehrenamtliche Tätigkeit, die mit sehr viel Dankbarkeit honoriert wird.

    Wenn bislang vom “Nachwuchs” die Rede war, so ist damit längst nicht nur der Sohnemann gemeint – auch der Frauenfußball hat mittlerweile stark an Bedeutung gewonnen. In Deutschland gibt es eigentlich in jeder Stadt Frauenmannschaften. Mit der Frauen-WM 2011 im eigenen Land und der Entdeckung des Frauenfußballs durch die Werbebranche lässt sich das Ausmaß dieses Booms für die kommenden Jahre kaum abschätzen. Sicher ist aber: Der Frauenfußball wird an Bedeutung gewinnen. Auch für Mädchen ist es heutzutage eine Selbstverständlichkeit, in der Freizeit die Fußballschuhe zu schnüren.


  • Tennis als Familienaktivität

    Tennis hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Seinen elitären Charakter verlor der Sport schon in den Achtziger und Neunziger Jahren, zu den Zeiten also, als mit Boris Becker und Steffi Graf eher bodenständige Typen die Weltbühne betraten. Sie waren es dann auch, die dafür sorgten, dass die Tennishallen über Jahre hinweg mit Dauerabos ausgebucht waren und die Vereine auf die vielen Mitgliedschaftsanträge nur noch mit Aufnahmestopps reagieren konnten. Inzwischen ist es etwas ruhiger geworden um den Sport. Gerade Familien können davon profitieren. Häufig zahlt man für das zweite Kind nur die halbe Mitgliedschaft und einen geringeren Betrag für die Trainingszeiten. Tennis eignet sich vor allem für Familien hervorragend als gemeinsamer Sport. Gerade Anfänger werden feststellen, dass die eigenen Kinder nach einiger Zeit des Trainings durchaus auf Augenhöhe sein werden, was den Spielspaß erhöht. Eine saubere Technik ist bei Schlägersportarten wichtig, um das Spielniveau zu erhöhen und die Gesundheit zu schonen. Da Kinder in der Regel schneller lernen als Erwachsene, können sie ihre physischen Nachteile gegenüber ihren Eltern bald wettmachen. So macht es den Eltern mehr Spaß und die Kinder werden sicher eine gewisse Genugtuung verspüren, sobald sie merken, dass sie ihren Eltern Paroli bieten können. Hinzu kommt, dass viele Tennisplätze schöne weitläufige Anlagen haben, die den Kindern meist mehr bieten als nur die Plätze. Selbst in kleineren Vereinen befindet sich meist zumindest eine Ballwand, an der die Kleinen üben können, wenn die Eltern mal ihr eigenes Match ausfechten möchten. Viele der etwas größeren Vereine verfügen außerdem über Spielplätze und in jedem Fall genügend Platz auf den Anlagen. Durch das Training finden die Kinder schnell neue Freunde und Mitspieler, außerdem gibt es in jedem Verein kleine Turniere wie die Vereinsmeisterschaften oder Mixed-Turniere, bei denen die gemischten Doppel nach dem Losverfahren zusammengestellt werden und der Spaß im Vordergrund steht. Wer sich mit der eigenen Familie bei einem Verein anmeldet, sollte sich vorher verschiedene ansehen. Im Optimalfall hat man Freunde, die bereits in einem Verein aktiv sind, in dem Fall hat man über ihre Erzählungen schon einen Eindruck über die Atmosphäre im Verein gewonnen. Natürlich gibt es neben Tennis noch andere Sportarten, die man als Familie betreiben kann. Radfahren bietet sich vor allem für Urlaube und Ausflüge an, vor allem im Süden des Landes, wo man mit dem Mountainbike Ausflüge durchs Gebirge machen kann. Gleiches gilt fürs Wandern oder das relativ neue Klettersteiggehen, das trotz seines holprigen Namens immer mehr Anhänger findet, die eine Mischung aus Wandern und leichten Kletterabschnitten auf dem Weg schätzen.



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